Weinterrassen und Steinbruch am Hainberg Colditz. Foto: Steinert

Schloss, Tiergarten und Hainberg in Colditz


Als landschaftlich reizvoll gelegener Jagdsitz sächsischer Kurfürsten war Schloss Colditz vom 15. bis 17. Jahrhundert Gegenstand besonders umfangreicher Baumaßnahmen, die sich nicht nur auf die Wohn- und Wirtschaftsbereiche im Schloss, sondern auch auf die angrenzende natürliche Umgebung erstreckten.
Die kunstvolle Ausstattung der Gebäude mit dem regionaltypischen Werkstein Rochlitzer Porphyrtuff gehört dazu ebenso wie die Gestaltung von Lustgärten im Schlossbereich, die Anlage eines Tiergartens als Ort höfischer Jagdvergnügen, die Nutzung von Quellen zur Wasserversorgung oder die Terrassierung des nahe gelegenen Hainbergs für den Weinbau.
Das Material für all diese baulichen Aktivitäten stammt dabei nachweislich aus der Region, wurde größtenteils sogar in der unmittelbaren Umgebung des Schlosses geborgen.
Im Ergebnis dieses spannungsvollen Wechselspiels von Mensch und Natur gibt es am Schloss selbst qualitätvolle Baukunst, in seinem Umfeld unter anderem interessante geologische Formationen, aufgelassene Steinbrüche, von Wald- und Nahrungswirtschaft geprägte Landschaft sowie herrliche Ausblicke zu entdecken.
Am 15.04.2012 (Treffpunkt: 10 Uhr, hinterer Schlosshof) haben Sie Gelegenheit, im Rahmen einer neu erarbeiteten Führung das Schloss und die umgebende Landschaft unter einem neuen Blickwinkel kennen zu lernen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Muldental und dem Naturpark Muldenland e.V.

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Foto: Steinert

Touristische Entdeckungen in der Region Chemnitz


Ein Wochenendausflug nach Chemnitz? Urlaub in einer Industrieregion? Was hat das ehemalige Karl-Marx-Stadt denn schon zu bieten? … Eine ganze Menge! Das finden jedenfalls die Akteure der Projektgruppe TouristGenossen, die seit März mit ihren Angeboten und Dienstleistungen online ist.
Dass Chemnitz und sein Umland nicht in eine einzige touristische Schublade passen, sondern thematische Vielfalt, Unerwartetes und Raum für Entdeckungen bieten, haben die vier Sachsen im Rahmen beruflicher und privater Erkundungen selbst erfahren. Daraus entstand die Idee, zu charakteristischen Themen, Sehenswürdigkeiten und Landschaften der Region spezielle touristische Angebote zu entwickeln und mit anderen Interessierten zu teilen. Den inhaltlichen Schwerpunkt legen die TouristGenossen dabei auf die Themen Industriekultur und Architektur.
Mehr Informationen unter www.touristgenossen.com

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Mit dem Tanzkreis Colditz. Foto: Steinert

Ab dem 05.03.2012 beginnt im Musikhaus Bad Lausick der Kurs „Folk Dance“, in dem Sie an insgesamt 10 Terminen beschwingte Volkstänze aus verschiedenen Ländern und Epochen kennen lernen können. Ein gemeinschaftliches Tanzerlebnis, das ganz ohne Etikette und stilsichere Kleidung auskommt, dafür aber viel gute Laune und Ausgelassenheit verspricht. Nur Mut!
Weitere Informationen sowie Anmeldung bei der Volkshochschule Muldental.

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Bei der "Branle des Chevaux". Foto: Steinert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie tanzten die Menschen eigentlich vor 500 Jahren? Wo und zu welchen Anlässen? Und wie waren sie gekleidet? Solchen und ähnlichen Fragen gingen Schülerinnen des künstlerischen Profils Kl. 8 des Lichtwer-Gymnasiums Wurzen am 15.12.2011 im Rahmen eines Workshops nach. Begleitet von ihrer Musiklehrerin, Frau E. Putschli, erhofften sie sich von der Veranstaltung unter anderem Anregungen für die Umsetzung ihres eigenen Projektes, einer tänzerischen Inszenierung zu Ausschnitten von Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“. Einer thematischen Einführung zu kulturhistorischen Hintergründen des Tanzens in der Epoche der Renaissance, durch Bildbeispiele aus der Kunstgeschichte anschaulich gemacht, folgte anschließend der praktische Teil. Nach einer vornehm geschrittenen Pavane und einer Suite einfacher Branlen kam vor allem bei den Tänzen mit eher ländlichem Charakter wie der Pferde-Branle, der Waschfrauen-Branle oder der Ratten-Branle ausgelassene Stimmung auf. Auch zwei Klassiker des Volkstanzes – der Fröhliche Kreis und die Chapelloise – sorgten für Entzücken.

Schade nur, dass sich gleichaltrige Jungs für dieses überaus unterhaltsame Thema nicht interessierten…

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Foto: Roland Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der goldene Herbst geht zu Ende. Vorbei sind auch die 11. Sächsischen Fototage auf Schloss Colditz. Der Arbeitskreis Fotografie im Kunst- und Fotoverein Grimma e.V. hatte für den 29./30. Oktober 2011 wieder das alljährliche Treffen von Fotoklubs und Fotovereinen aus ganz Sachsen organisiert. Im Vorfeld dieses Ereignisses wählte eine fachkundige Jury aus eingesendeten Arbeiten der Vereine in unterschiedlichen Kategorien die überzeugendsten aus. Nach Fachvorträgen, beispielsweise zu den Themen Panorama- und Tierfotografie, fand im Anschluss traditionsgemäß eine Foto-Exkursion in die Umgebung statt. Der Weg zum Park in Zschadraß, wo kostümierte Mitglieder des Traditionsvereins Dresdner Barock e.V. lustwandelnd die 75 Fotografinnen und Fotografen erwarteten, führte durch den ehemaligen kurfürstlichen Tiergarten Schloss Colditz. Die Teilnehmenden – unter ihnen Thomas Kube, der Vorsitzende des Kunst- und Fotovereins sowie dessen Mitbegründer und Jahrzehnte langer künstlerischer Leiter, der Fotograf Gerhard Weber – informierten sich über dessen Geschichte als Jagdgebiet und Vergnügungsort sächsischer Kurfürsten und nahmen auch von dort Schnappschüsse mit. Eine besondere Überraschung erwartete die „Bilderjäger“ dann am Wegesrand: Feen durchstreiften den herbstlich gefärbten Wald … So lassen die diesjährigen Sächsischen Fototage stimmungsvolle, märchenhafte Resultate erwarten.

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